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Eine alte WG-Mitbewohnerin und Super-Good-Old-Friend hat mich freundlich aber bestimmt gebeten, nun mal endlich wieder warme Rezepte zu posten. Der Sommer sei schliesslich vorbei. Wo sie recht hat, hat sie wohl recht. Sie habe Lust auf etwas Deftiges, am besten mit viel Käse und sehr herzhaft. Ihr Wunsch sei mir Befehl. Denn ich brauchte auch nicht lange, bis mir ein passendes Rezept in den Sinn kam: Spätzliauflauf.

Ich kann mich nicht erinnern, wie oft wir dieses Gericht damals in unserer WG gekocht haben. Aber es war oft. Und immer in sehr grossen Mengen. Aber nie gab es Resten. Das Original-Rezept haben wir damals festgehalten:

Spaetzliauflauf-Rezept

Ob wir allerdings den Spätzliauflauf in gleicher Form heute noch genau so mögen würden, bin ich eher skeptisch. Deshalb stelle ich hier eine angepasste Version vor, die genauso einfach zuzubereiten ist und richtig herbstlich schmeckt – jedoch keine Fertigsosse als Zutat beinhaltet:-)

Spätzliauflauf

Für den neuartigen Spätzliauflauf braucht es folgende Zutaten:

500 g Spätzli (abgepackt oder frisch – siehe hier)
1 Schnitz Kürbis (z.B. Butternut)
1 Tomate, geschält
2 handvoll TK-Marronen
60 g Gruyère
0,25 dl Rahm
0,5 dl Bouillon
n.B. Salz, Pfeffer und Muskat

Die Spätzli in einer Auflaufform verteilen. Den Kürbis in kleine Würfel schneiden und zusammen mit den Marroni mit den Spätzli vermengen. Die Hälfte des Gruyères darüberreiben und kurz vermengen. Dann die Tomate schälen und in kleine Würfel schneiden, über die Spätzli verteilen und leicht salzen. Den Rahm mit der Bouillon mischen und über den Auflauf giessen. Zum Schluss den restlichen Gruyère über den Auflauf reiben und mit Pfeffer und Muskat würzen. Sparsam mit Salz umgehen, da der Auflauf mit dem Käse und der Bouillon in der Regel schon salzig genug ist.

Bei 200°C in der Mitte des vorgeheizten Ofens ca. 30 Minuten backen.

En Guete! Nostalgie pur:-)

Schümer-WG

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